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Gesundheits- Krankenpfleger/ Krankenpflegerin Beruf Taetigkeit
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Ref.Nr.: 179




Gesundheits- und Krankenpfleger/ Krankenpflegerin - Informationen zum Tätigkeitsfeld


Aufgaben und Tätigkeiten (im Überblick)
In stationären Einrichtungen oder im Rahmen der ambulanten Versorgung pflegen, betreuen und beobachten sie Patienten nach ärztlichen Vorgaben. In der Behandlungspflege führen sie erforderliche medizinische Behandlungen durch und bereiten Patienten auf diagnostische, therapeutische oder operative Maßnahmen vor. Zudem übernehmen sie Aufgaben in der Grundpflege. Sie unterstützen pflegebedürftige Patienten im Alltag, beispielsweise betten sie diese und helfen ihnen bei der Nahrungsaufnahme und Körperpflege. Außerdem leisten sie individuelle psychosoziale Hilfestellung und beraten Patienten sowie deren Angehörige. Des Weiteren kümmern sie sich um Organisations- und Verwaltungsaufgaben. Sie planen, koordinieren und dokumentieren Pflegemaßnahmen. Darüber hinaus assistieren Gesundheits- und Krankenpfleger/innen bei ärztlichen Untersuchungen und operativen Eingriffen.


Ausbildung Gesundheits-und Krankenpfleger/in
Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen betreuen und versorgen eigenverantwortlich kranke und pflegebedürftige Menschen, führen eigenständig ärztlich veranlasste Maßnahmen durch, assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und dokumentieren Patientendaten.
Gute Besserung!

Im Rahmen der Behandlungspflege übernehmen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen spezielle Pflegemaßnahmen für akute Krankheiten und Verletzungen. Beispielsweise betreuen sie Patienten in Fachabteilungen wie Chirurgie, Innere Medizin, Psychiatrie, Gynäkologie und Orthopädie, aber auch ambulant.

Nach ärztlicher Verordnung verabreichen sie beispielsweise Medikamente, versorgen Wunden und legen Verbände und Schienen an. Sie führen Punktionen, Infusionen, Transfusionen etc. durch oder assistieren Ärzten und Ärztinnen dabei. Je nach Krankheit/Verletzung wenden sie ggf. auch physikalische Maßnahmen an, beispielsweise medizinische Bäder, Inhalationen und Bestrahlungen. Zudem bereiten sie ihre Patienten auf diagnostische, therapeutische und operative Maßnahmen wie beispielsweise Röntgenuntersuchungen oder Operationen vor und betreuen sie während der Durchführung.

Um den Genesungsverlauf festzustellen, achten sie auf Aussehen, Schlaf und Appetit ihrer Patienten, messen regelmäßig Temperatur, Blutdruck, Puls und Körpergewicht. Anschließend werten sie die Daten aus, dokumentieren diese systematisch und informieren die behandelnden Ärzte und Ärztinnen. Sie erstellen Pflegepläne, überwachen deren Verlauf und modifizieren sie ggf., um den Patienten die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen.
Hilfe im Alltag

Maßnahmen der Grundpflege führen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen stationär oder ambulant durch. Sie helfen pflegebedürftigen Menschen bei Verrichtungen des alltäglichen Lebens, zu denen diese oftmals nicht mehr im Stande sind. Dazu zählen Körperpflege wie Nahrungsversorgung. Die Gesundheits- und Krankenpfleger/innen waschen und baden ihre Patienten und helfen ihnen ggf. bei der Nahrungsaufnahme. Dabei gehen sie auch auf spezielle Bedürfnisse und mögliche kulturelle Besonderheiten bei Patienten mit Migrationshintergrund ein. Um Thrombosen und Wundliegen bei bettlägerigen Patienten zu vermeiden, betten und lagern sie diese regelmäßig um. Da sie meist die gleichen Patienten über einen längeren Zeitraum betreuen, bauen sie zu diesen ein Vertrauensverhältnis auf. Oftmals dienen sie als einziger Ansprechpartner, Einfühlungsvermögen ist gefragt. Sie hören ihren Patienten aufmerksam zu und finden aufheiternde, beruhigende oder tröstende Worte.
Bindeglied zwischen Arzt und Patient

Sie assistieren bei ärztlichen Maßnahmen wie operativen Eingriffen oder Untersuchungen. Dazu bereiten sie die jeweilige Maßnahme vor und sind an deren Durchführung beteiligt, beispielsweise reichen sie Instrumente zu. Dabei obliegt ihnen auch die medizinische und psychische Betreuung der Patienten.

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen setzen ärztliche Anweisungen eigenverantwortlich um. Da sie häufig mit den Schicksalsschlägen ihrer Patienten konfrontiert werden, mitunter auch Sterbende pflegen, sollten sie psychisch äußerst belastbar sein.

Sie informieren Patienten und deren Angehörige über anstehende Pflegemaßnahmen, aber auch über gesundheitsfördernde Maßnahmen und leiten sie zur Selbsthilfe an. Bei der ergonomischen oder behindertengerechten Gestaltung von Wohn- und Arbeitsumfeld stehen sie ihnen beratend zur Seite und informieren Krankenkassen über die Nutzung von Hilfs- und Pflegemitteln. Zudem wirken sie bei der Feststellung von Pflegebedürftigkeit im medizinischen Dienst der Kranken- und Pflegeversicherung mit und führen in diesem Rahmen auch Beratungen durch.
Organisieren und Verwalten

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen übernehmen zudem administrative Aufgaben. Unter Anwendung von Krankenhausinformationssystemen erledigen sie pflegedienstbezogene Abrechnungs-, Organisations- und Verwaltungsarbeiten. Sie überwachen und verwalten den Materialbestand und Arzneimittelvorrat.

Pflegemaßnahmen und Beobachtungen dokumentieren sie sorgfältig in Patientenakten, aus denen sie ggf. auch den Pflegebedarf ermitteln. Sie erstellen Pflegepläne und koordinieren Pflege- und Behandlungsprozesse in Zusammenarbeit mit medizinischen und therapeutischen Fachkräften. Zudem sind sie an der Qualitätssicherung beteiligt. Sie fungieren als Ansprechpartner für Gesundheits- und Krankenpflegeschüler/innen während der praktischen Ausbildung, von Pflegehilfskräften sowie von Praktikanten.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen haben hauptsächlich folgende Aufgaben:

  • Maßnahmen der Behandlungspflege, der speziellen Pflege und (Pflege-)Maßnahmen in besonderen Situationen durchführen

    • Patientendaten ermitteln (Patienten nach Operationen oder Therapien hinsichtlich Aussehen, Appetit, Schlaf, Bewusstseinslage u.a. beobachten; Temperatur, Blutdruck, Puls, Körpergewicht messen)

    • körperliche, seelische und soziale Bedürfnisse und Probleme der Patienten erkennen und beurteilen

    • ärztliche Verordnungen ausführen, z.B. Medikamente verabreichen

    • Wunden versorgen, Verbände und Schienen anlegen

    • Punktionen, Infusionen, Transfusionen, Blutentnahmen, Spülungen durchführen bzw. dabei helfen

    • physikalische Maßnahmen durchführen, z.B. medizinische Bäder, Inhalationen, Bestrahlungen

    • Patienten auf diagnostische, therapeutische und operative Maßnahmen vorbereiten und während solcher Maßnahmen betreuen (z.B. bei Röntgenuntersuchungen, Funktionsüberprüfungen, Operationen)

    • Nachtwachen durchführen

    • bei Notfällen helfen, z.B. wenn ein Patient zu kollabieren droht

    • Schwerstkranke und Bewusstlose pflegen

    • Patienten in Fachabteilungen pflegen und betreuen, z.B. in der Chirurgie (postoperative Pflege), in der Infektionsabteilung, in der Inneren Medizin, Psychiatrie, Gynäkologie, Orthopädie

    • Sterbende begleiten und pflegen, Verstorbene versorgen

  • bei pflegebedürftigen Personen Maßnahmen der Grundpflege durchführen

    • bei der Körperpflege und Verrichtungen des täglichen Lebens helfen, z.B. beim Waschen oder Baden, beim Haarewaschen, beim Aufstehen und Gehen

    • Patienten betten und lagern; ggf. Lagerungshilfsmittel anwenden, vorbeugende Maßnahmen gegen Dekubitus oder Thrombose (Verschluss eines Blutgefäßes) ergreifen

    • Patienten mit Nahrung versorgen und ggf. bei der Nahrungsaufnahme helfen

    • bei Patienten mit Migrationshintergrund auf spezielle Bedürfnisse und kulturelle Besonderheiten achten

  • mit Ärztinnen und Ärzten zusammenarbeiten

    • an Visiten und Besprechungen teilnehmen

    • ärztliche Verordnungen registrieren, z.B. bei der Visite

    • Untersuchungen, Operationen und andere Maßnahmen vorbereiten

    • bei ärztlichen Maßnahmen assistieren, z.B. bei operativen Eingriffen

  • Pflegemaßnahmen planen, koordinieren, anpassen, dokumentieren und sichern

    • Pflegebedarf der Patienten ermitteln

    • in der Pflegeplanung mitwirken, z.B. beim Erstellen von Pflegeplänen und bei der Stationsführung

    • Pflege- und Behandlungsprozesse in Zusammenarbeit mit anderen (z.B. medizinischen, therapeutischen) Fachkräften koordinieren

    • Pflegemaßnahmen und Beobachtungen dokumentieren, z.B. in Patientenkurven, Pflegeprotokollen und sonstigen Patientenakten, i.d.R. unter Anwendung spezifischer Softwaresysteme

    • Erkenntnisse den zuständigen Fachkräften mitteilen

    • in der Patientenaufnahme mitwirken

    • Pflegeüberleitung zwischen verschiedenen Pflegeeinrichtungen sowie zwischen Klinik und häuslicher Pflege organisieren

    • bei Konzepten und Maßnahmen der Qualitätssicherung mitwirken

  • Organisieren und Verwalten

    • Pflegeberichte schreiben

    • pflegedienstbezogene Abrechnungs-, Organisations- und Verwaltungsarbeiten unter Anwendung des jeweiligen Krankenhausinformationssystems erledigen

    • Essensbestellungen und Materialanforderungen ausfüllen, Materialbestand überwachen

    • Arzneimittel nach Vorschriften verwalten

    • Patienteneigentum und ggf. -nachlässe versorgen

    • bei der Durchführung hygienischer und seuchenhygienischer Maßnahmen einschließlich Sterilisation und Desinfektion mithelfen

  • Patienten und Angehörige beraten, anleiten

    • in Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation mitwirken, insbesondere Patienten und Angehörige über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen informieren und zur Selbsthilfe anleiten

    • bei der Feststellung von Pflegebedürftigkeit im medizinischen Dienst der Kranken- und Pflegeversicherung mitwirken

    • Krankenkassen über die Nutzung von Hilfs- und Pflegehilfsmitteln informieren

    • bei der behindertengerechten Einrichtung bzw. der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen beraten

    • Pflegeberatung nach § 7a Sozialgesetzbuch (SGB) XI durchführen

      • Pflegebedürftige individuell beraten und bei der Inanspruchnahme von Sozialleistungen und anderen Hilfsangeboten unterstützen

      • individuelle Versorgungspläne erstellen und deren Umsetzung überwachen

  • individuelle psychosoziale Hilfestellung leisten

    • Vertrauensverhältnisse aufbauen

    • zuhören und moralischen Beistand leisten

    • Patienten und Angehörige informieren

Darüber hinaus führen sie auch folgende Aufgaben aus:

  • in Aus- und Fortbildung mitwirken

    • Fachschüler/innen in der praktischen Ausbildung fachlich betreuen und anleiten

    • an Fortbildungsmaßnahmen mitwirken



Dieses Berufsbild kann veraltet sein und dient nur zu Informationszwecken: keine Gewähr auf Richtigkeit/ Quelle: Arbeitsagentur für Arbeit

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