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Neue und modernisierte Ausbildungsberufe  

Neuordnungen zum 01.08.2009


Der endgültige Zeitpunkt des Inkrafttretens der Neuordnung sowie die exakte Berufsbezeichnung können sich ggf. noch ändern.
Es liegen zudem noch nicht für alle neuen oder neu geordneten Berufe Detailinformationen vor. Diese werden jedoch kontinuierlich ergänzt.


Für diese neuen Berufe werden Ausbildungsordnungen erlassen, die voraussichtlich zum 01.08.2009 wirksam werden:

1) Industrieelektriker/in
2) Werkfeuerwehrmann/-frau


Industrieelektriker/in

Zum 1. August 2009 soll der neue Ausbildungsberuf Industrieelektriker/in eingeführt werden. Mit diesem Beruf wird erstmals eine zweijährige Ausbildung im Bereich Industrieelektrik geschaffen. Geplant sind die beiden Fachrichtungen Betriebstechnik sowie Geräte und Systeme. Nach dem Abschluss als Industrieelektriker/in kann die Ausbildung in einem industriellen Elektroberuf mit längerer Ausbildungsdauer fortgesetzt werden, wobei die Ausbildung als Industrieelektriker/in mit zwei Jahren angerechnet wird.In der Fachrichtung Betriebstechnik installieren Industrieelektriker/innen elektrische Anlagen, schließen sie an und halten sie instand. Sie konfigurieren Anwendungssoftware zur Steuerung, prüfen die Funktionsabläufe und sichern die Daten. In der Fachrichtung Geräte und Systeme fertigen und verbinden Industrieelektriker/innen Komponenten und erstellen und bestücken Leiterplatten. Die Baugruppen stellen sie ein, prüfen sie und nehmen sie schließlich in Betrieb.


Die Ausbildungsordnungen dieser Berufe werden reformiert und Berufsbezeichnungen umbenannt:

1) Bergbautechnologe/Bergbautechnologin (bisher Bergmechaniker)
2) Musikfachhändler/in (bisher Musikalienhändler/in)
3) Technische/r Modellbauer/in (bisher Modellbauer/in)


Bergbautechnologe/-technologin

Zum 1. August 2009 soll die Ausbildung zum Bergbautechnologen/zur Bergbautechnologin an die Stelle der Ausbildung zum Bergmechaniker treten. Geplant ist, dass die duale Ausbildung zukünftig in den zwei Fachrichtungen Tiefbohrtechnik und Tiefbautechnik angeboten wird. Die Ausbildungsdauer beträgt voraussichtlich 3 statt bisher 3,5 Jahre.Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik führen bergtechnische Arbeiten im Übertagebetrieb des Bergbaus aus, beispielsweise in Betrieben der Tiefbohrtechnik. Dagegen arbeiten Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbautechnik sowohl im Unter- als auch im Übertagebetrieb, beispielsweise im Steinkohlebergbau oder im Kali- und Steinsalzbergbau.Künftig können auch Frauen in diesem Beruf ausgebildet werden, da das Beschäftigungsverbot für Frauen unter Tage aufgehoben wurde.


Musikfachhändler/in

Zum 1. August 2009 soll die Ausbildung zum Musikfachhändler/zur Musikfachhändlerin an die Stelle der Ausbildung zum Musikalienhändler/zur Musikalienhändlerin treten. Diese Modernisierung ist erforderlich, da die bisherige Ausbildung auf einem Berufsbild von 1954 beruht. Mit der Neuordnung werden für diesen Beruf erstmals eine Ausbildungsverordnung für die betriebliche Ausbildung sowie ein Rahmenlehrplan für den Unterricht an der Berufschule erstellt. Ausbildungsplätze finden angehende Musikfachhändler/innen im Einzel- und Großhandel einschließlich Versandhandel, in Musikverlagen, in Betrieben der Veranstaltungstechnik sowie in der Musikindustrie.Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Es handelt sich um einen Monoberuf mit Wahlqualifikationen.Musikfachhändler/innen beraten Kunden und verkaufen Musikinstrumente, Musikalien und Tonträger. Weitere Tätigkeitsbereiche sind Marketing und Vertrieb, Einkauf und Warenwirtschaft sowie kaufmännische Steuerung und Kontrolle. Je nach Schwerpunktsetzung des Ausbildungsbetriebes spezialisieren sich die angehenden Musikfachhändler/innen in einer der drei Wahlqualifikationen "Musikinstrumente", "Musikalien" oder "Tonträger". Darüber hinaus können sie die beiden nicht gewählten Wahlqualifikationen als Zusatzqualifikation erwerben.


Technische/r Modellbauer/in

Zum 1. August 2009 soll die Ausbildung zum Technischen Modellbauer/zur Technischen Modellbauerin an die Stelle der Ausbildung zum Modellbauer/zur Modellbauerin treten. Statt wie bisher in zwei Fachrichtungen (Produktionsmodellbau, Anschauungsmodellbau), wird die duale Ausbildung künftig in drei Fachrichtungen angeboten: "Gießerei", "Karosserie und Produktion" sowie "Anschauung". Die Auszubildenden lernen in der Fachrichtung "Gießerei" z.B., wie Produkte des Gießereimodellbaus geplant und konstruiert sowie Gießereimodelleinrichtungen oder Dauerformen hergestellt und geprüft werden. In der Fachrichtung "Karosserie und Produktion" werden beispielsweise Produkte des Karosserie- oder Produktionsmodellbaus geplant und konstruiert, mithilfe unterschiedlicher Be- und Verarbeitungsverfahren angefertigt und anschließend geprüft. Die Ausbildungsinhalte der Fachrichtung "Anschauung" sollen z.B. die Planung, Gestaltung, Herstellung und Prüfung von Anschauungsmodellen oder die Gestaltung und Behandlung von Oberflächen umfassen.


Die folgenden anerkannten Ausbildungsberufe werden modernisiert:

1) Fotograf/in
2) Keramiker/in
3) Segelmacher/in


Beruf, dessen Ausbildung aufgehoben wurde:

Schiffszimmerer/Schiffszimmerin


Schiffszimmerer/Schiffszimmerin

Zum 31.01.2009 wurde die Ausbildung zum Schiffszimmerer/zur Schiffszimmerin aufgehoben. Ein Nachfolgeberuf ist nicht vorgesehen. Die Ausbildungsquote in diesem Beruf ist seit vielen Jahren sehr gering.


Alle Angaben ohne Gewähr  -  Quelle  Bundesagentur für Arbeit




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